Warum ich über den Zweiten Weltkrieg schreibe
Von „Das Tagebuch der Anne Frank“ bis zu den Tagebüchern meines Großvaters — wie aus einer frühen Faszination eine Romantrilogie wurde.

Mit zwölf Jahren las ich „Das Tagebuch der Anne Frank“. Es war das erste Mal, dass Geschichte für mich nicht aus Jahreszahlen bestand, sondern aus einem Menschen, einer Stimme, einer Angst.
Jahre später fand ich die geheimen Tagebücher meines Großvaters — eines Medizinstudenten, der 1942 als Truppenarzt an die Ostfront geschickt wurde. Seine Aufzeichnungen wurden zum Fundament meiner Romane.
Ich schreibe, weil ich glaube, dass Erinnerung eine Verantwortung ist. Solange wir die Geschichten erzählen, sind die Menschen dahinter nicht vergessen.
Raphaela Höfner
Autorin & Lehrerin · Rosenheim
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